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Greyhounds werden in jedem Jahr getötet. Nicht weil sie
alt oder krank sind, nein - sondern nur, damit die Zuschauer ihr
Vergnügen haben und die Buchmacher ihr Milliardengeschäft
mit den armen Kreaturen betreiben können. Wenn ca. 50.000
Hunde getötet werden und eine hohe Anzahl von Greyhounds direkt
nach Korea, Pakistan, Vietnam, Südafrika, USA und Australien
exportiert werden, kann man sich vorstellen, welch eine Greyhoundproduktion
in Irland betrieben wird. Der Greyhound ist bei den Iren eine "Sache"
mit der man Geld verdient und kein lebendiges Wesen. Eine ganze
Greyhoundindustrie ist entstanden, von der sich ein großer
Teil der irischen Bevölkerung "ernährt".
Unzählige irische Bauern und "Travellers" züchten
im Hinterland Greyhounds.
Der größte Greyhoundzüchter
Europas ist Pat Dalton, aus Westirland.
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Wenn in Dublin die besten Greys
an den Start gehen, befinden sich die wettbegeisterten Iren in einem
Wetttaumel. Firmen wie Paddy Power (Wettläden) setzen allein
über 20 Millionen irische Pfund im Jahr durch das Greyhoundwettgeschäft
um. Überall werden in Irland buchstäblich Hunde aus dem
"Boden" gestampft. In Limerick entsteht eine ganz
neue Rennbahn mit dem Ziel, ein nobles Speiselokal und Vorzeigeanlagen
anzugliedern. So können die Besucher der Rennbahn in einer
luxuriösen Umgebung den Windehunderennen folgen. Selbst
den jungen Iren empfielt die Berufsberatung die Greyhoundindustrie.
Offiziell wurden 1998/99 die EU-Subventionen für die Greyhoundzucht
auf Druck der Öffentlichkeit eingestellt. Doch auf Umwegen
über das Landwirtschafts/Agrarministerium und jetzt über
die Resorsen "arts, sports and toursim" sind die Subventionen
immer weiter gezahlt worden. Unsere Nachfrage bei dem irischen
Landwirtschaftsministerium: bekommen Greyhound-Züchter Unterstützungen
für Zucht und Export? - mit dem Ergebnis: Fragen Sie in Brüssel
nach. Man hat die Subventionen nur umgetauft und die Verteilung
der einzelnen Gelder in die Hand der irischen Regierung gelegt.
Wir sollten daher auf die absolute Aufklärung durch die
EU bestehen. Welch unendliches Tierleid sich hinter dieser Industrie
verbirgt, kann man sich nicht vorstellen. Anfragen bei der EU
bringen keine Antwort auf die Fragestellungen. Man (Herr Fischler)
umgeht die Beantwortung der Fragestellungen und argumentiert, dass
die EU nicht die Kontrolle über den Verbleib der Gelder an
das irische Agrarministerium hat bzw. die landesinterne Verteilung
der Gelder kontrollieren darf. WELCH EIN ARMUTSZEUGNIS!

Die "Elite"
der Hunde wird nach der Rennsaison weltweit verkauft, mit dem Ziel,
dem neuen Besitzer auch Geld und Reichtum einzubringen. Viele
der Tiere halten diese Strapazen nicht einmal 3 Jahre durch. Sie
werden dann auf "spezielle" Art und Weise entsorgt. (Siehe
Rubrik Grey/Galgo). In Irland hat es sich u.a. die Kildare Animal
Foundation zur Aufgabe gemacht, gegen dieses Elend anzukämpfen.
Unter schwersten Bedingungen arbeiten dort Tierschützer um
die riesengroße Flut von misshandelten Hunden (Greyhounds,
Lurcher, Border-Collies) etwas zu reduzieren, d.h. die Tiere aufzunehmen,
gesund zu pflegen und anschließend nach Deutschland, in die
Schweiz usw. zur Adoption zu vermitteln.
Europa ist jetzt
endlich gefordert. Politischer Druck und Boykottmaßnahmen
müssen eingesetzt werden. Die Länder dürfen so
nicht mehr als Urlaubsländer akzeptiert werden. Dieser
starke Wirtschaftszweig (Hundezucht/Rennen) muss kontinuierlich
von vielen Menschen durch Protestschreiben usw. bombadiert werden.
Ein Wandel dieses Tierschutzgedankens, muss nicht nur nach Irland
gelangen, sondern vor allem an die zuständigen EU-Abgeordneten
in Deutschland und Brüssel. (Adressen siehe Rubrik "Proteste").
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